Chancen der neuen Arbeitswelt
Team Fundamensch

Team Fundamensch

Hier bloggen Pascal und Stephan, die Gründer von fundamensch. In unseren Artikeln wollen wir euch spannende Inputs zur neuen Arbeitswelt geben – wie immer rund um die Trends Arbeitswelt 4.0 und New Work.

Warum brauchen wir diese neue Arbeitswelt überhaupt?

Alle sprechen von Arbeitswelt 4.0 und New Work. Doch weshalb überhaupt? Brauchen wir wirklich solche einschneidenden Veränderungen in unserem Arbeitsalltag?

Ja! So einfach diese Antwort scheint, die Begründung dahinter ist deutlich komplexer. Wir von fundamensch legen trotz der Praxisnähe auch Wert auf theoretische Hintergründe. Deshalb haben wir in unserer untenstehenden Grafik die relevanten Einflüsse aufgeführt und versuchen vereinfacht aufzuzeigen, woher all diese neuen Bedürfnisse nach mehr Flexibilität, Mitbestimmung und flacheren Hierarchien stammen.

Einflüsse auf die neue Arbeitswelt

Herleitung neue Arbeitswelt

Die drei Treiber

Wir identifizieren drei Treiber für die neue Arbeitswelt: Der Wachstumsgedanke unseres Wirtschaftssystems, den demografischen Wandel sowie den Generationen- und Wertewandel.

Der wirtschaftliche Wachstumsgedanke fördert Innovationen und sorgt dafür, dass Unternehmen effizienter werden und immer mehr leisten und produzieren können. So sind in den letzten rund 250 Jahren bereits vier industrielle Revolutionen entstanden – den Grundstein legte damals die Erfindung der Dampfmaschine. Die Vierte – die Digitalisierung – beschäftigt uns aktuell. Durch sie werden Unternehmen nochmals effizienter und produktiver.

Neben dem Potenzial der Digitalisierung, an Effizienz und Produktivität zu gewinnen, steigen in vielen Berufen nun auch die Anforderungen an Mitarbeitende, was die berufliche Qualifikation betrifft. Heute müssen Mitarbeitende vermehrt komplexere Aufgaben wahrnehmen und vielseitig begabt sein. Ein Grund, weshalb wir seit einigen Jahren vom Fachkräftemangel sprechen. Der demographische Wandel als zweiter Treiber verstärkt diesen Fachkräftemangel nun zusätzlich, da Jahr für Jahr mehr Menschen pensioniert werden, als in den Arbeitsmarkt einsteigen.

Diese Umstände sorgen schliesslich dafür, dass sich auch die Werte von heranwachsenden Generationen verändern – wir sprechen von einem dritten Treiber: Der Generationen- und Wertewandel und die neue Arbeitswelt beeinflussen sich gegenseitig, denn einerseits werden durch die jüngeren Generationen und deren neuen Werte Veränderungen am Arbeitsplatz gefordert, andererseits prägt die Arbeitswelt wiederum die Arbeitnehmenden und deren Werte.

Unternehmerischer Kontext

Durch die drei Treiber und die Digitalisierung ergeben sich neue Chancen aber auch Gefahren für unsere Arbeitswelt. Unternehmen haben nun die Möglichkeit aus diesen Gegebenheiten diverse Massnahmen abzuleiten. Wir unterscheiden hier zwischen “effizienzsteigernden Massnahmen” und “attraktivitätssteigernden Massnahmen”, von welchen Unternehmen Gebrauch machen können.

Die “effizienzsteigernden Massnahmen” werden in Unternehmen selbstverständlich rasch umgesetzt, da sie mit einem direkten finanziellen Nutzen in Verbindung gebracht werden können. Oder wer setzt heute immer noch auf Faxgeräte, wenn es E-Mails oder Chatfunktionen gibt?

Anders sieht es bei den “attraktivitätssteigernden Massnahmen” aus, wie beispielsweise flexible Arbeitszeiten, flacheren Hierarchiemodellen oder einem funktionierenden betrieblichen Gesundheitsmanagement.
Aufgrund des sich zuspitzenden Fachkräftemangels gelingt es Unternehmen in Zukunft nur noch durch “attraktivitätssteigernde Massnahmen”, die wichtigste Ressource in einer Firma sicherzustellen – die Mitarbeitenden. Insofern werden attraktivitätssteigernde Massnahmen eine zentrale Bedeutung einnehmen und unsere Arbeitswelt prägen, denn sie sichern das nachhaltige Weiterbestehen der Unternehmen.

Wie siehst du die neue Arbeitswelt? Welche Veränderungen wünschst du dir in deinem Unternehmen?

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