Visionär denken und handeln
Rosanna Furrer

Rosanna Furrer

Rosanna arbeitet seit Anfang 2018 bei Markenkern. Sie ist leidenschaftliche Kommunikationsberaterin, hat ein Gespür für sinnvolle UX, arbeitet im Teilzeitpensum und ist seit kurzem Partnerin bei Markenkern.

Visionär denken und handeln

Visionäre folgen einem inneren Antrieb. Sie vertrauen auf ihre Fähigkeiten, erschaffen Neues und geben sich nicht mit dem Standard zufrieden. Wir bei Markenkern versuchen, uns an diesem visionären Ansatz zu orientieren. Für und mit unseren Kunden sowie mit uns selbst. Was heisst das nun konkret?


Bewusst neue Wege beschreiten

Man hört und liest viel über New Work und das – für viele kürzlich neu entdeckte – Homeoffice. Alle reden darüber, aber so richtig klar ist die Bedeutung der Schlagworte nicht. Dabei geht es im Grunde doch darum, sich ganz konkret zu fragen, wie wir uns und unsere Organisationen sinnvoll weiterentwickeln können. Wie können wir uns von anderen abheben, anders ausrichten oder neu aufstellen? Um visionär zu sein, muss man sich dauernd selbst herausfordern.

Nehmen wir das Homeoffice-Beispiel: Da «normales» Homeoffice mittlerweile schon fast zur Norm geworden ist, setzen wir ein dauerhaftes Ausland-Homeoffice für eine unserer Mitarbeiterinnen in die Tat um. Zusätzliche Möglichkeiten für Workation und unbezahlte Urlaube sowie äusserst flexible Teilzeitlösungen kommen noch obendrauf.

Wir sind uns sicher, dass damit Motivation und Commitment gesteigert werden. Im Zentrum steht aber, dass wir uns am Ansatz «Challenge accepted» orientieren und damit immer wieder einen kleinen oder grossen Sprung nach vorne machen.


Skills bündeln und am richtigen Ort einsetzen

Nebst den sowieso fast inexistenten Hierarchien, bei denen bei uns alle «das-Sagen-haben», entkalkt auch mal die Geschäftsführung die Kaffeemaschine oder es kümmert sich ausnahmslos jede*r auch um die wichtigsten Aufgaben.

Da wir unser 15-jähriges Bestehen zum Anlass nahmen, uns der Zukunft zu widmen und Dinge wieder anders zu machen, gab es kürzlich Änderungen in der Geschäftsführung. Neu wird diese von einer auf drei Personen ausgeweitet. Dies birgt Vorteile gegen innen und aussen: Zum einen lohnt es sich, da die geballte Ladung an Expertise und langjährige Erfahrung statt in Geschäftsleitungstasks direkt in konkrete Kundenprojekte investiert werden können.
Zum anderen können sich zwei junge Frauen mit frischen und mutigen Ideen in diesem Metier behaupten. Eine davon erst mitten in den 20ern und die zweite seit kurzem Mami und im 40%-Pensum. Ich meine, wer kann in diesem Alter bzw. im Teilzeitpensum schon von sich behaupten, als Partner*in eine Firma zu leiten?

Aber was noch gesagt sein muss: Wir funktionieren nur im ganzen sechsköpfigen Team so gut. Wir bündeln unsere gesamten Skills, können alle auf unsere Erfahrungen sowie das Knowhow vom Studium verschiedener Richtungen zurückgreifen und holen so überall das Maximum heraus.

Die Needs von morgen erkennen und passende Dienstleistungen schaffen

Nebst dem organisatorischen Konstrukt überdenken wir auch stets unser Angebot neu. Was ist morgen gefragt auf dem Markt? Welche Herausforderungen müssen potenzielle Kunden in naher Zukunft lösen können?

Der relativ grosse, ungedeckte Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Kanton Graubünden hat uns dazu gebracht, Employer Branding und B2B-Marketing mit in unser Dienstleistungsangebot aufzunehmen und dies zu unserem Spezialgebiet zu machen. Ein von der Konzeption bis zur Umsetzung durchdachtes Employer Branding hat rasch Anklang bei diversen namhaften Firmen gefunden. Viele Resultate daraus beweisen sich mittlerweile erfolgreich im Markt und es kommen laufend weitere dazu.


Dinge zu Ende denken

Um als Visionäre aber wirklich erfolgreich zu sein, müssen Ideen bis zum Ende hin durchdacht werden. Wir tun das, indem wir mit gewisser Aufsässigkeit bei allem nach dem Sinn und den Zielen fragen und über den Tellerrand hinausdenken. Dies erscheint manchmal etwas mühsam, hält uns aber alle agil. Und seien wir ehrlich, immer das gleiche zu machen wäre doch auch etwas langweilig!

Unternehmenskultur als Ermöglicher

Der Schritt in die neue Arbeitswelt ist komplex und herausfordernd. Es reicht nicht, die Strukturen und Richtlinien nach New Work und Arbeitswelt 4.0 auszurichten, wenn die Kultur innerhalb des Unternehmens nicht überdenkt wird. Ein Kulturwandel ist der grosse Erfolgsfaktor und somit der erste Schritt der Transformation – erst dann sollten Unternehmen beginnen neue Arbeitszeitmodelle, Flexibilisierung und flachere Hierarchien einzuführen – sonst sind diese strukturellen Veränderungen von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

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